Für jede Krankheit gibt es ein Kraut – wie wahr!

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Das mir das ausgerechnet in der Notaufnahme des Krankenhauses bewusst wurde, war schon etwas peinlich in dem Moment …

03.09.2019

Mein Sohn kam ins Wohnzimmer und sagte mir, dass es ihn juckt und kribbelt am Hals. Die Haut war auch schon leicht gerötet. Er wollte duschen gehen, in der Hoffnung, es werde dann besser.

Leider war dem nicht so. Es wurde immer mehr. Auf dem Bauch und auf dem Rücken waren überall kleine Pusteln, als wäre er in Brennnessel gefallen. Ich hatte ihm schon ein Notfallspray drauf gemacht und ich gab ihm verschiedene Produkte aus der Natur. Parallel habe ich mit einem befreundeten Sanitäter telefoniert, in der Hoffnung, dass dieser einen guten Rat für mich hätte.

Währenddessen kratzte sich mein Sohn immer heftiger und es wurden immer mehr Nesseln. Er wurde immer unruhiger, das Spray schien nicht zu helfen und als die Lippen und die Finger anfingen zu kribbeln, bekam ich den Rat: „Fahr ins Krankenhaus.“ Das von einem Sanitäter zu hören, beruhigte mich nicht wirklich. Dennoch musste ich ruhig bleiben und das fiel mir wirklich nicht leicht. Also, kühlen Kopf bewahren, anziehen und los zum Krankenhaus. Mein Sohn wurde immer panischer, kratzte sich überall wie wild, rutschte neben mir im Auto auf dem Sitz hin und her und konnte nicht aufhören zu kratzen. Es war fürchterlich für mich, ihn so zu sehen. Viel zu langsame Autofahrer vor uns, viel zu viele Ampeln, er kratzte sich immer weiter, er war nicht zu beruhigen und die Fahrt kam mir ewig lang vor. Wir waren fast bei der Notfallpraxis angekommen, als er mir sagte, ihm sei übel. Auf die Frage, ob er es noch ein Stückchen schafft, verneinte er es. Ich ließ ihn raus, er setzte sich an die Seite der Zufahrt und ich fuhr runter zur Praxis.

Dort erzählte ich der Arzthelferin was los ist, dass er da oben liegt, weil ihm schlecht ist, er sich heftig gekratzt hat und lauter Nesseln auf dem Bauch hat, allerdings meinte sie, er müsse in die Praxis kommen. Ich lief zu meinem Sohn, sagte ihm, dass er aufstehen müsse, es sei kalt am Boden und er müsse runter in die Praxis. Er konnte nicht aufstehen, er wollte nicht aufstehen, die Kälte täte ihm gut, meinte er.

Ich also wieder runter in die Praxis und habe erzählt, dass er nicht aufstehen kann. Die diensthabende Ärztin und die Helferin kamen dann mit raus, um nach meinem Sohn zu sehen. Wir standen bei ihm, ich habe der Ärztin erzählt was los war und habe das T-Shirt hochgeschoben, um ihr die Nesseln zu zeigen.

Alle weg! Na großartig, …

Auch der Juckreiz war weg, ihm war nur noch schlecht. Dennoch war er nicht in der Lage aufzustehen. Nach langem Hin und Her kamen 2 Krankenschwestern aus dem Krankenhaus mit einem Rollstuhl und brachten ihn in einen Aufnahmeraum.

Hier erzählte ich auch nochmal was geschehen war und das einzige Symptom, welches noch da war, war die Übelkeit. Er bekam über einen Tropf ein Antihistaminikum, etwas gegen die Übelkeit und noch ein drittes Mittel, welches mir nicht gesagt wurde … Nach 4 Stunden durfte ich ihn wieder mit nach Hause nehmen, ohne genaue Diagnose.

Wir waren nächsten Tag beim Hausarzt, der hat uns zum Hautarzt geschickt und überall haben wir für den Fall, dass das nochmal passiert, zwei Mittel bekommen – ein juckreizstillendes und ein cortisonhaltiges, weil es das Einzige sei, was spontan helfen würde. So ein Nesselsuchtanfall kann von allem Möglichen kommen, die Suche danach sei sehr langwierig.

Wir benutzen allerdings weiterhin die Mittel der Natur, da diese binnen 20 Minuten geholfen haben und jetzt weiß ich ja, dass es hilft und bin nicht mehr so in Sorgen, wenn es anfängt zu jucken. Natürlich gebe ich ihm auch andere „Kräuter“, die ihn vor einem weiteren Anfall bewahren.

Bei weiteren Fragen zu meinen Erfahrungen mit Mitteln aus der Natur nehmen Sie bitte direkt mit mir Kontakt auf.

Sonja Schamlott
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