Gefahren und Chancen von Intermittierendem Fasten

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Intermittierendes Fasten

Wenige Menschen können mit diesem Begriff etwas anfangen, anderen ist es vielleicht eher unter Intervallfasten bekannt. Dabei hat das Intermittierende Fasten weniger etwas mit dem traditionellen Fasten – also dem Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel – zutun, sondern ist viel mehr eine Essangewohnheit.

Bei dieser wird in bestimmten Zeitabständen zwischen normaler Nahrungsaufnahme und dem Fasten gewechselt. Intermittierendes Fasten bietet dabei große Chancen auf ein besseres Leben, besonders mit mehr Gesundheit und einem besseren Lebensgefühl. Wie viele andere moderne Essangewohnheiten, kann das Intermittierende Fasten aber auch Gefahren mit sich bringen. In den folgenden Abschnitten werden beide Seiten deutlich betrachtet.

Was bringt Intermittierendes Fasten langfristig?

Das traditionelle Fasten ist zeitlich gebunden. Zu einer gewissen Zeit des Jahres wird es ausgeübt und das auch nur, für einen kurzen Zeitraum. Die Erfolge im Moment mögen zwar vielversprechend sein, was jedoch nach einiger Zeit folgt, ist klar – der Jojo-Effekt. Genau aus diesem Grund, bringt das “normale” Fasten eher weniger Erfolge.

Anders sieht es beim Intermittierendem Fasten aus. Diese Gewohnheit des Essens wurde extra dafür ausgelegt, zum täglichen Begleiter eines jeden Menschens zu werden. Das ganze Jahr über – egal, ob Sommer oder Winter – kann Intermittierendes Fasten tagtäglich angewendet werden. Und das soll es auch, denn nur so erzielt diese Methode einen langfristigen Effekt und wirkt effektiv der Fettbildung entgegen. Nach einer gewissen Zeit, kann Intermittierendes Fasten sogar im Alltag zur Gewohnheit werden und schon nach einigen Monaten denkt man selbst nicht mehr darüber nach und es läuft automatisch mit.

Gesund leben ohne darüber nachzudenken – das ist doch mal was!

Wer sich allerdings erhofft, durch diese Art der Fastens seine schweren Krankheiten zu verlieren, der muss leider enttäuscht werden. Intermittierendes Fasten ist sicher kein Wundermittel für alles, doch es verhilft dem Anwender zu einem besseren Lebensgefühl und kann auch Linderung bei nicht so schweren Krankheiten versprechen. Bei einem Tierexperiment mit Mäusen wurde festgestellt, dass chronische Krankheiten durch Intermittierendes Fasten gelindert wurden oder gar nicht erst entstanden. Im Vergleich zu vielen anderen Methoden, ist das Intermittierende Fasten sehr gut für langfristige Erfolge geeignet.

Intermittierendes Fasten und der Jojo-Effekt

Ja, der gute alte Jojo-Effekt. Er ist der Feind einer jeden Diät und auch des Fasten. Alle bisher erzielten Erfolge zerstört er in kürzester Zeit. Woran liegt das? Nach einer Verminderung des Gewichts kehrt man oft wieder zu alten Gewohnheiten zurück, da eine Ernährungsumstellung meist nicht für die Ewigkeit gedacht. Diese alten Laster sorgen dafür, dass das zuvor verlorene Gewicht ganz schnell wieder auf den Hüften ist. Ziemlich gemein eigentlich. Passiert das öfter, reguliert sich das Gewicht wie ein Jojo. Daher wird das Phänomen als Jojo-Effekt bezeichnet.

Aber wie sieht das jetzt beim intermittierendem Fasten aus? Ganz anders, denn es ist keine typische Form des Fasten. Der Körper gewöhnt sich leichter an das neue Essverhalten, da die Kalorienzufuhr nur langsam und kaum merklich reduziert wird. So kommt man nicht so leicht in Versuch, zu alten Gewohnheiten zurück zukehren. Schließlich bemerkt man den Unterschied ja kaum. Hilfreich ist auch, dass das IF ein Begleiter für die Ewigkeit sein soll. Man hört also nie damit auf – wenn möglich. Man kann also gar nicht in alte Verhaltensmuster zurück fallen und das reduzierte Gewicht kommt bestimmt nicht wieder. Intermittierendes Fasten ist also gesundes Abnehmen ohne nervigen Jojo-Effekt.