Omas Rinderbraten zubereiten – gar nicht mal so schwer

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Rinderbraten leicht gemacht

Wer einen leckeren Sonntagsbraten zubereiten möchte, muss nur dieser Anleitung folgen. In wenigen Schritten ist der kulinarische Genuss gelungen. Einzige Voraussetzung ist, etwas Zeit einzuplanen.

Denn ein echter Schmorbraten dauert etwas länger. Das Ergebnis kann sich dann aber sehen lassen. Die abschließende feine Soße zur Abrundung wird auch gleich mit erklärt.

Für vier Personen nehme man:

Etwa 750 Gramm Rinderbraten.
Das Fleisch darf ruhig etwas marmoriert sein, um nicht zu trocken zu werden. Mehr als ein Kilo am Stück ist nicht sehr gut im Topf zu verarbeiten, deshalb bei Bedarf für mehr als vier Personen lieber zwei kleinere Portionen verwenden.

An weiteren Zutaten wird benötigt:

Salz, Pfeffer,
Bratfett wie Margarine oder Sonnenblumenöl (Halbfettmargarine, Butter und Olivenöl sind nicht gut geeignet!),
Tomatenmark,
Soßenbinder oder Mehl,
Sahne

Das ist schon alles!

Die Zubereitung:

Fleisch anbraten
Zunächst wird das Fleisch mit Salz und Pfeffer eingerieben. Bratfett im Schmortopf auf höchster Stufe heiß werden lassen. Das gewürzte Fleisch darin ohne Deckel von allen Seiten anbraten, sodass die Außenschicht braun wird. Auf diese Weise schließen sich die Poren und der Saft bleibt erhalten. Das dauert circa 10 Minuten, wobei kurz vor Ablauf der Anbratzeit der Herd um die Hälfte kleiner gestellt werden kann.

Die Schmorzeit
Nun eine halbe Tasse Wasser zum Ablöschen in den Topf geben, sodass der Boden gut bedeckt ist. Zwei Esslöffel Tomatenmark für den guten Geschmack hinzugeben. Der Braten sollte bei zugedecktem Topf zwei bis zweieinhalb Stunden schmoren, also leise vor sich hin köcheln. Ab und zu Flüssigkeit nachgießen, damit das Fleisch am Topfboden nicht anbrennen kann.

Krönender Abschluss – die Soße
Braten nach der Garzeit zum Soße zubereiten entweder aus dem Topf nehmen oder im Topf zur Seite Schieben.
Eine weitere halbe Tasse Wasser zu dem Bratensud geben.
Um die richtige Konsistenz für eine sämige Soße zu erhalten, kann entweder etwas Soßenbinder eingestreut oder eine traditionelle Mehlschwitze nach dem Anrühren vorsichtig untergerührt werden.

Anfertigung einer Mehlschwitze
Die Mehlschwitze, wie sie die Oma schon anfertigte, wird in der Form vorbereitet, indem ein Esslöffel Mehl mit wenig Wasser in einer kleinen Schüssel angerührt wird und nach und nach weiteres Wasser hinzukommt. So viel Wasser zugeben, bis eine sämige Mehlschwitze entsteht. Danach langsam in die Bratflüssigkeit einrühren.

Alternativ:

Mit Soßenbinder andicken
Da dies sehr viel Geschick erfordert und um die häufig entstehenden Klümpchen zu verhindern, wird oft Soßenbinder verwendet. Dieser ist in Pulverform geschmacksneutral im Handel zu kaufen und in hell und dunkel für die verschiedenen Soßen zu haben. Beim mäßigen Einstreuen und Umrühren gelingt die Soße auf jeden Fall. Langsam einstreuen und nicht zu viel Soßenbinder verwenden, weil er noch nachträglich etwas eindickt.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Schluss bei Bedarf noch ein Schuss Süße oder saure Sahne, je nach Geschmack. Da auch Sahne den Bratensaft eindickt, sollte vor dem Gebrauch nicht zu viel Mehlschwitze oder Soßenbinder verwendet werden. Wichtig ist, dass die Sahne erst ganz zum Schluss ohne weiteres Kochen hinzukommt, da die Soße sonst gerinnen könnte.

Den Braten in Scheiben schneiden.
Ist er vor dem Anrühren der Soße aus dem Topf genommen worden, am besten noch einmal in die fertige Soße geben, damit er nicht kalt ist. Genauso effektiv ist es, den Braten während des Soßen-Anrührens in den warmen Backofen zu stellen.

Diese Beilagen sind perfekt:

Zu dem köstlichen Rinderbraten können Salzkartoffeln, Kroketten oder Kartoffelklöße gereicht werden. Mischgemüse, grüne Bohnen oder Rotkraut bilden ebenfalls die passende Beilage.

Guten Appetit!