Gesundheit essen – Fisch und Gemüse reich an Omega-3-Fettsäuren sind gut für das Herz

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Omega 3 Fettsäuren in Lachs

Omega-3-Fettsäuren sind gut für das Herz. So unterschiedlich Lachs, Hering, Avocado, Leinsamen, Walnuss, Rosenkohl oder Spinat als Nahrungsmittel auch sein mögen, haben sie doch eine Gemeinsamkeit. Sie enthalten alle reichlich von den gesunden Omega-3-Fettsäuren.

Fische versorgen uns mit den beiden tierischen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA, während einige pflanzliche Lebensmittel die nur in ihnen vorkommende Omega-3-Fettsäure ALA enthalten. ALA ist ähnlich wie ein Vitamin essenziell und kann vom Menschen nicht selbst hergestellt werden. EPA und DHA können nur in begrenztem Umfang auch aus Vorstufen und ALA vom menschlichen Stoffwechsel synthetisiert werden. Alle drei Omega-3-Fettsäuren gehören zu einer gesunden Ernährung unbedingt dazu. Der potenzielle Gesundheitsnutzen von Omega-3-Fettsäuren wurde seit den 1979er Jahren einer breiten Öffentlichkeit nähergebracht, als erste Untersuchungen bei Ureinwohnern Grönlands Fettsäuren aus Fischen mit Herzgesundheit in Verbindung gebracht haben. Die Frage stellt sich, ob das mehr als eine gut erzählte Story ist und ob auch pflanzliche Omega-3-Fettsäuren ihren Beitrag zur Herzgesundheit leisten können.

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Hype um Fischöl und Herzgesundheit begann mit einer Fehlinterpretation

Zunächst muss mit einem großen Missverständnis aufgeräumt werden. Die erste Studie, die einen mutmaßlichen kardiologischen Nutzen von Fisch bei den Inuit Grönlands aufzeigen soll, beruht auf einer Fehlinterpretation der Datenlage. Die Tatsache, dass es in den 1970er Jahren in Grönland weniger Herzinfarkte als im Mutterland Dänemark gab, lag nicht an dem hohen Fischkonsum der Ureinwohner. Ursache waren eher die begrenzten medizinischen Möglichkeiten in Grönland. Herzinfarkt als Todesursache konnte dort kaum diagnostiziert werden. Deshalb starben in Dänemark scheinbar mehr Menschen an Herzinfarkt als in Grönland. Angestoßen durch die erste Studie dieser Art aus Grönland, wurden in der Folge viele Studien durchgeführt, um den möglichen herzschützenden Effekt von Fisch und Fischöl nachzuweisen. Mit durchaus unterschiedlichen Ergebnissen!

Fette Fische gehören zu einer herzgesunden Ernährungsweise

Unbestritten ist, dass pflanzliche, ebenso wie tierische Omega-3-Fettsäuren zu einer gesunden ausgewogenen Ernährung gehören. Sie sind wichtige Bausteine der Zellmembranen von Muskel- und Nervenzellen. Deshalb wird vermutet, dass ein Zusammenhang zwischen der Versorgungslage mit Omega-3-Fettsäuren und neurodegenerativen wie auch kardiovaskulären Erkrankungen besteht. Viele Studien der letzten Jahre erbrachten dementsprechende Hinweise. In ihnen wurde gezeigt, dass eine Minderversorgung mit EPA, DHA oder ALA mit gehäuftem Auftreten von Herzinfarkten und anderen Erkrankungen korreliert. Wurde in Studien bei Menschen mit suboptimalen Ernährungsgewohnheiten durch eine entsprechende Ernährung mit 1-2-mal Fisch pro Woche und viel Obst und Gemüse die Versorgung unter anderem mit Omega-3-Fettsäuren optimiert, führte dies zu einem reduziertem Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden. Dies gilt auch für die Regenerationsfähigkeit des Herzmuskels nach einem erlittenen Herzinfarkt. Ähnliche Beobachtungen gibt es auch für neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz. Viel Fisch in der Ernährung bessert die Chance, die geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten und nicht an Demenz zu erkranken. Diese Studien zeigen, dass gute Ernährung unter Einschluss von fettem Fisch mit geringerem Erkrankungsrisiko korreliert. Sie beweisen nicht, dass dafür Omega-3-Fettsäuren aus Fisch oder Pflanzen allein verantwortlich sein könnten. 

So bleibt dein Herz im Takt:
Gesunder Lebensstil und richtige Nährstoffe!

Wer sein Herz-Kreislauf-System maßgeblich unterstützen möchte, kann es mit einfachen Mitteln wirksam tun: Ein gesunder Lebensstil (ausgewogene Ernährung, Bewegung, etc.) und wichtige Nährstoffe, wie Omega-3-Fettsäuren aus fettem Seefisch sowie wertvolle Pflanzen-Extrakte tragen zu einer gesunden Herzfunktion bei.
Omega-3-Fettsäuren: EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäu- re) sind die wichtigsten und biologisch aktivsten Omega-3-Fettsäuren. Sie sind für viele Prozesse im Körper mitverantwortlich. Insbesondere tragen sie maßgeblich zur Unterstützung der Herzgesundheit bei. Des Weiteren ist DHA für unser Gehirn und unsere Nervenzellen unverzichtbar. Die beiden hochwertigen Fettsäuren (EPA+DHA) kommen in fettreichen Kaltwasserfischen wie Lachs, Makrele, Hering, Thunfisch und Sardine, vor.

Brennnessel-Extrakt

Brennnesselblätter sind dafür bekannt, dass sie einen hohen Gehalt an natürlichem Silizium besitzen. Silizium ist ein wichtiges Spurenelement und essenziell für den Körper. „Essenziell“ bedeutet, dass dieser Stoff dem Körper über die Nahrung zugeführt werden muss, da er diesen nicht eigenständig bilden kann.