Ursachen von Arthrose und Arthritis

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Gelenkbeschwerden sind heutzutage eine Volkskrankheit. Im Rücken klemmt es, die Knie schmerzen, die Fingergelenke fühlen sich steif an. Gelenkerkrankungen sind jedoch kein unabwendbares Schicksal. Sie sind immer auch das Resultat unserer Lebensweise: häufiger Stress, übermäßiger Alkoholgenuss, Rauchen und wenig Bewegung führen dazu, dass die Gelenke irgendwann streiken. Auch die Ernährung spielt eine Rolle, denn zu viel Fleisch und zu viel Fett sowie zuckerhaltige Lebensmittel schmecken zwar dem Gaumen. Den Gelenken jedoch machen sie zu schaffen. So kommt es immer häufiger zu Gelenkerkrankungen und Bewegungseinschränkungen auch bei jüngeren Menschen.

Eigentlich sind unsere Gelenke flexible Verbindungen zwischen den Knochen. Die Knochenenden sind mit einer Schicht aus Knorpel überzogen, damit sie während der Bewegung nicht aneinander reiben. Der Knorpel fungiert dabei als Bewegungspuffer im Gelenk und schützt den darunter liegenden Knochen vor übermäßiger Belastung. Wird der Knorpel jedoch vorzeitig abgenutzt, dann kommt es zu sehr schmerzhaften Gelenkerkrankungen wie Arthrose.

Wie entstehen vorzeitige Korpelabnutzungen?

Im gesunden Gelenkknorpel befinden sich kontinuierliche Auf- und Abbauprozesse. Diese werden durch viele Faktoren wie körperlicher Stress, Sauerstoffradikale und einen ungesunden Lebensstil beeinflusst. Auch fortdauernder Bewegungsmangel – gerade jetzt in der Corona-Zeit verstärkt zu beobachten – sowie die Überbeanspruchung des Bewegungsapparates (z.B. durch hohe sportliche Aktivität sowie Übergewicht und daraus resultierende Fehlstellungen und Vermeidungsreaktionen) können zu einem Abbau des Gelenkknorpels führen.

Bei Bewegungsmangel werden die beiden Gelenknährstoffe Chondroitinsulfat und Glucosaminsulfat nicht mehr im ausreichenden Maße vom Körper produziert werden. Dies führt im Laufe der Jahre zu einem verstärkten Abbau von Knochensubstanz in den Gelenken, auch Arthrose genannt, sowie zu verminderter Bildung von Gelenkschmiere. Das Ergebnis sind: Entzündungen der Gelenke, Arthritis genannt, sowie Gelenkschwellungen, Steifigkeit und Gelenkschmerzen.

Mit zunehmenden Alter können die Gelenknährstoffe außerdem nicht mehr ausreichend aus der Nahrung aufgenommen werden, so dass der Abbauprozess im höheren Alter noch verstärkt wird.

Wie kann man den Knorpelabbau stoppen?

Laut Dr. sc. hum. Joachim Jost, (Leistungs- und Ernährungsphysiologe sowie Sportwissenschaftler) könnte eine optimale Zufuhr für den Knorpelstoffwechsel mit benötigen Bausteinen (Vitamin C, Aminosäuren, Aminozucker) dem Abbauprozess des Knorpels entgegenwirken. Darüber hinaus können Wachstumsfaktoren (wie z.B. IGF1, TGF) und natürliches Kollagenhydrolysat die Knorpelerneuerung sowie die Neubildung der Knorpelmatrix fördern und so zum Erhalt des gesunden Gelenkknorpels und des Bindegewebes beitragen.

Dieser Artikel soll ausschließlich informativen Zwecken dienen. Er bietet jedoch keinen Ersatz für medizinische Diagnostik und Therapie. Es werden weder direkt noch indirekt medizinische Ratschläge oder Heilaussagen gegeben. All Jenen, die medizinische Beratung, Behandlung oder Betreuung benötigen, wir empfohlen, einen erfahrenen Arzt aufzusuchen. Alle Angaben erfolgen ohne Haftung und Gewähr.

Quelle: Dr. sc. hum. Joachim Jost


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